Idris_Elba_2014

Seit der Bekanntgabe, dass Idris Elba die Rolle des Roland Deschain in der kommenden Dark Tower Verfilmung spielen wird, gibt es in zahlreichen Foren, und auch hier, zahlreiche negative Kommentare dazu. Viele Fans sind offensichtlich enttäuscht, dass Roland von einem farbigen Schauspieler gespielt werden wird. Viele führen unter anderem Probleme bei der Interaktion mit Odetta Walker an, die im Buch „schwarz“ ist, während Roland sonst immer als Weißer dargestellt wurde.

Idris Elba ist ein britischer Schauspieler, Filmproduzent und Musiker und lebt in den USA. Er war bislang unter anderem in der Fernsehserie „The Wire“ oder als John Luther in der BBC-Fernsehserie „Luther“ zu sehen.

Idris Elba selbst freut sich offensichtlich über die große Hauptrolle auf Twitter:

Nun hat sich Stephen King selbst auf seiner offiziellen Facebook-Seite zu der Wahl geäußert:

To me, the color of the gunslinger doesn’t matter. What I care about is how fast he can draw… and that he takes care of the ka-tet. I visualized Eastwood as Roland. I loved the Spaghetti Westerns and all those widescreen close-ups of his face, especially the ones where he’d been left out in the desert and was all covered with blisters and sunburn. I thought, „That’s my Roland.“ As the years went by, Roland became a more particular individual in my own mind. He wasn’t Eastwood anymore. He was just… Roland.

For me the character is still the character. It’s almost a Sergio Leone character, like ‘the man with no name.‘ He can be white or black, it makes no difference to me. I think it opens all kind of exciting possibilities for the backstory.

Frei übersetzt und zusammengefasst: „Die Farbe des Revolvermannes spielt keine Rolle, Hauptsache er kann schnell ziehen und passt auf das ka-tet auf.“ Offensichtlich hat sich Stephen King, wie viele andere sicher auch, Roland wie Clint Eastwood vorgestellt, doch diese Vorstellung scheint sich verändert zu haben, und nun ist die Figure für ihn „einfach Roland – wie eine Figur aus Sergio Leone Filmen – wie der Mann ohne Namen“.

Natürlich wissen wir noch nicht, wie genau das ganze im Film eingebunden sein wird. King macht oben ja eine Andeutung auf „aufregende Möglichkeiten für die Vorgeschichte“. Vermutlich werden trotzdem viele nach wie vor empfinden, dass die Besetzung nicht passt. Wer Recht behält, werden wir wohl erst im Kino erfahren. Was meint ihr?

Bis dahin,
Lange Tage und angenehme Nächte!